Husky und Eis - Kältetest in Finnland

3sat Expedition Wissen 2009, 1. Februar 2009 um 18 Uhr

In vier neuen Folgen bricht „Expedition Wissen“ auf 3sat ab Januar 2009 wieder auf, Neues zu entdecken und zu erforschen. In der vierten und letzten Staffel von „Expedition Wissen“ war John Kantara im eisigen Finnland mit den kälteerprobten Huskies unterwegs, die in der Lage sind, das Neunfache des eigenen Körpergewichts zu ziehen. Und in München hat Kantara hinter die Kulissen des Deutschen Museums geblickt.

Husky und Eis – Kältetest in Finnland

Wir sind im eisigen Finnland mit den kälteerprobten Huskys unterwegs, die in der Lage sind, das Neunfache des eigenen Körpergewichts zu ziehen.

Die Arktis ist gleichermaßen gefährlich wie faszinierend – eine Winterwunderwelt, die es in sich hat. Die grandiose Natur zu erleben, bedeutet, Kältegrade von bis zu minus 50 Grad Celsius und enorme körperliche Strapazen auf sich zu nehmen. Zwar haben sich am nördlichsten Rand der Zivilisation Mensch und Tier an die Kälte angepasst. Doch braucht es auch heute noch besondere Fähigkeiten, um die klimatischen Herausforderungen der Arktis zu überstehen.

Überlebenstraining

Seit Jahrtausenden gilt der sibirische Husky den nordischen Nomadenvölkern als unentbehrlicher Begleiter. Und auch heute sind die kleinen, kräftigen Schlittenhunde in der eisigen Wildnis jedem Motorschlitten überlegen. Was zeichnet solche Leittiere aus? Wie wird ein Husky zum Leithund?

Autor John Kantara begibt sich für „Expedition Wissen“ mit einer Gruppe Huskys auf eine Forschungsreise durch den vereisten finnischen Teil Lapplands. Mit dabei: Stephan Vogel, ein junger Deutscher, der in Olso arktische Geografie studiert. Gemeinsam versuchen sie, die Herausforderungen, die die Polarregion für Mensch und Tier bereithält, zu meistern. Dabei lernen die beiden Männer mehr über die Tiere, über ihren ausgezeichneten Orientierungssinn, ihr hervorragendes Gedächtnis und ihre große Ausdauer.

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